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Mondial |


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Wir bringen heute die Energie von morgen!
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Visionen |
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REALISTISCHE VISIONEN Man kann zunächst eine beliebige Anzahl von Brennstoffzellen in Reihe und auch parallel schalten. Diese Gasbatterien kann man für jede gewünschte Spannung und Leistung auslegen. Man wird eine Spannung von 220 V wählen, denn das ist der Effektivwert der einphasigen Wechselspannung, die unsere Ortsnetze bisher aus dem dreiphasigen Verbundnetz mittels Transformatoren ableiten. Diese wird man durch die Gasbatterien ersetzen, ohne dass der Verbraucher etwas davon merkt oder gar zu kostspieligen Umrüstungen gezwungen ist, denn alle Elektrogeräte, die er bereits besitzt, funktionieren genauso gut mit Gleichstrom. Auch die Leitungen der Ortsnetze und die im Haushalt installierten Leitungen können erhalten bleiben. Der geniale Drehstrommotor von Nicola Tesla wird auf der Strecke bleiben, denn eine Umwandlung von Gleichstrom in dreiphasigen Wechselstrom ist zwar möglich, doch sowohl betriebswirtschaftlich als auch volkswirtschaftlich wenig sinnvoll, denn sie würde die Vorteile des Teslamotors geradezu annullieren. Es ist jedoch vorauszusehen, dass dieser in nicht allzuferner Zukunft durch einen noch besseren Gleichstrommotor ersetzt wird. Die Ortsnetze können nun, anstatt wie bisher den Strom aus dem Landesnetz zu beziehen, Sauerstoff und Wasserstoff anliefern lassen und für den Vertrieb dieser Gase, die bekanntlich auch zum Schweißen benötigt werden, gibt es bereits eine ausgefeilte Logistik. Sehr bald werden einige auch eigene Wasserzersetzungsanlagen errichten, vor allem dann, wenn sie bereits über eine brauchbare Energiequelle verfügen. Man erkennt bereits die Richtung des neuen Weges: Er wird wegführen von wenigen, großen Zentralen und hin zu vielen kleinen Einheiten, zu einer Dezentralisierung der Energieversorgung also. Wenn eine große Zentrale ausfällt, dann müssen viele darunter leiden; wenn eine kleine Einheit ausfällt, dann sind nur wenige davon betroffen und die anderen können immer noch helfend einspringen. Bald wird man auch über Sinn und Nutzen der Hochspannungsleitungen nachdenken, und feststellen, dass es sinnvoller wäre, sie durch Rohrleitungen zu ersetzen, welche die beiden Gase „transportieren“. Es lässt sich leicht berechnen, dass ein etwa 6 cm dickes Eisenrohr von 5 mm Wandstärke weniger kostet, als ein gleich langer Kupfer- oder Aluminiumdraht von 5 mm2 Querschnittsfläche. Aus Sicherheitsgründen (Knallgas!) werden die beiden Rohre in mindestens 4 m Abstand rund 50 cm tief in der Erde verlegt. Zwischen den beiden Rohren verläuft nun ein 4 m breiter asphaltierter Streifen, auf dem die Dienstfahrzeuge des Wachpersonals patrouillieren. Alle 10 km ist eine Kontrollstation angeordnet, in welcher der jeweils diensthabende Wachmann die Manometer abliest. Stellt er dabei einen signifikanten Druckabfall fest, so meldet er dies unverzüglich der Zentrale, welche überdies über das Telefonnetz ständig alle Kontrollstationen beobachtet. Dass der Wachmann seine Anwesenheit in der Kontrollstation durch Drücken einer Taste bestätigen muss, versteht sich von selbst. So ist die Zentrale also nicht nur immer über den technischen Zustand der Rohrleitung informiert, sie weiß auch, wo sich jeder Wachmann gerade befindet. Diese permanente Kontrolle ist gleichzeitig auch ein wirksamer Schutz gegen Sabotage-Angriffe. Ein weiteres Argument für den neuen Weg ist auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und man wird nicht lange suchen müssen, um Aspiranten für diese interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit zu finden. Alle diese Maßnahmen können bei geschicktem Management zum größten Teil, wenn nicht ganz, durch Verkauf von Kupfer, Aluminium und Eisen finanziert werden. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des neuen Wegs liegt auf der Hand, doch die Erdöllieferanten werden natürlich stinksauer sein und als nicht zu unterschätzende Gegner auftreten, denn auch das mit Brennstoffzellen betriebene Elektroauto wird nicht lange auf sich warten lassen. Auch die Hersteller der lächerlich wirkungslosen (<12%)Solarzellen werden dem Sonnenkraftwerk(>50%) weichen müssen, sich aber mit Händen und Füßen wehren. Das Land, das als erstes diesen Weg beschreitet, wird bald allen anderen weit voraus sein und diese werden ihm so rasch wie möglich nachlaufen! München, 7. November 2007 Günther W. Fuchs |